VON FRAU ZUR MUTTER
Der Veränderungsprozess von Frau zur Mutter beginnt meist schon mit dem
Kinderwunsch und wird auch noch Jahre nach der Geburt mal intensiver, mal beruhigter erlebt.
Dieser Entwicklungsprozess nennt sich Muttertät und ist vergleichbar zur Pubertät: individuelle
Veränderungen im Körper, der Psyche und den eigenen Werten – hin zu einer neuen
Identität.
Mutterschaft, vor und nach Geburt, wird oft von intensiven Gefühlen begleitet. Die
Gleichzeitigkeit von ambivalenten Emotionen wie Freude, Zweifeln oder Ängsten und das Erleben
eigener Grenzen sind absolut natürlich. Gesellschaftliche Rollenbilder und deren Ansprüche
daran, wie bspw. das Mutterglück oder der Mutterinstinkt, können zu hohem Erwartungsdruck führen
und Gefühle wie Schuld und Scham hervorrufen.
Ich begleite dich gerne auf deinem Weg deine Mutterschaft anzunehmen und deine eigene
Mutterrolle zu gestalten.
VON PARTNERSCHAFT ZUR ELTERNSCHAFT
In der Schwangerschaft werden die Zeiten für
Sorge- und Erwerbsarbeit zwischen den Eltern verteilt. Diese Planungen werden oftmals von
finanziellen Möglichkeiten und (meist unbewusst) von individuellen Prägungen und
gesellschaftlichen Erwartungen beeinflusst.
Neben all den Erziehungsfragen rund ums Kind, ist es für Paare notwendig im Gespräch zu sein, ob
sich beide in den zugeteilten Rollen und den damit verbundenen Aufgaben wohl fühlen oder ob es
zu einseitigen Überlastungen kommt.
Ich möchte euch als Elternteam stärken: Ihr fühlt euch (wieder) verbunden und spürt geteilte „Fairantwortung“.
MÜTTER IN VERBINDUNG
Als Mutter ist man eher selten allein unterwegs oder allein zu Hause. Und doch gibt es Momente in denen wir uns einsam fühlen.
Doch eines habe ich in meiner Mutterschaft gelernt, es gibt andere Mütter, die ähnlich empfinden und die ähnliches erleben - und wenn ich mich mit ihnen austauschen kann, geht es mir viel besser. Denn zwischen all den Windeln, Snacks und Druckknöpfen, brauchen wir stärkende Verbindungen:
zum Austauschen, zum Mitfühlen, zum Lachen und Weinen, zum gemeinsamen Sein, zur Entlastung, zum Sich gut und weniger alleine Fühlen.
Ich freue mich dich in meinem Gruppenangebot mit anderen Müttern in Verbindung zu bringen.
► 16.10.2025 – GLEICHBERECHTIGTE ELTERNSCHAFT
16:00–17:30 Uhr Stadtbibliothek Karlsruhe - im Lesecafé im neuen Ständehaus
Im Rahmen der diesjährigen Frauenwirtschaftstage, die unter dem inspirierenden Motto „Zukunft gestalten: Frauen & Männer stark als Team.“ stehen, lade ich zur Podiumsdiskussion ein. Im Zentrum der Veranstaltung steht ein Thema, das nicht nur gesellschaftlich hochaktuell ist, sondern auch viele Familien unmittelbar betrifft: die gleichberechtigte Elternschaft. Ich spreche mit einem Elternpaar, einem Team, das täglich Entscheidungen trifft, geteilte Verantwortung trägt und gemeinsam den Alltag organisiert. Die Diskussion beleuchtet, wie partnerschaftliche Rollenverteilung gelingen kann, welche strukturellen Rahmenbedingungen dafür notwendig sind und wie individuelle Lebensmodelle gestärkt werden können. Ziel ist es, neue Perspektiven zu eröffnen und den Dialog zu fördern – für eine Zukunft, in der Gleichberechtigung nicht nur ein Ideal, sondern gelebte Realität ist.
► 22.11.2025 – MEIN KIND IST DA - WARUM FÜHLE ICH MICH EINSAM?
10:30–12:00 Uhr Stelzenhaus Rüppurr
Es gibt viele Themen worauf sich Mütter und Väter vor der Geburt des Kindes vorbereiten. Es tritt mancher Fall ein, worüber gerade noch ein Podcast gehört wurde und zum Glück ist vieles gar nicht relevant.
Mit Diana spreche ich über ein Gefühl, welches sie nicht erwartet hatte, welches aber viele Mütter im Laufe der Elternzeit empfinden. Das Gefühl der Einsamkeit.
Ist das Baby auf der Welt, erlebt eine Mutter plötzlich einen völlig neuen Alltag. Sie ist eigentlich nie alleine: rund um die Uhr ist das Baby da, an ihr dran oder mir ihr in Kontakt. Es geht erstmal um die Bedürfnisse des Kindes und dann irgendwann um die eigenen Grundbedürfnisse. Diesen neuen Alltag erlebt und erlernt Frau die meiste Zeit „alleine“. FreundInnen, Bekannte und eigentlich Alle gehen weiterhin ihrem gewohnten Alltag nach, andere Mütter müssen erst kennengelernt und „Gleichgesinnte“ erst gefunden werden.
Parallel zu all dem Neuen befindet sich die Mutter in einem entwicklungspsychologischen Veränderungsprozess. Die „Muttertät“ ist vergleichbar mit der Pubertät und wirkt sich auf verschiedenen Ebenen aus: körperliche Veränderungen, Umbau des Gehirns sowie Veränderungen auf psychologischer Ebene.
Von Frau zur Mutter ist ein intensiver Weg. Wir sprechen darüber, wie die Zeit nach der Geburt und über die ersten Lebensmonate hinaus gestaltet werden kann, dass weniger mütterliche Einsamkeit und mehr Verbundenheit entstehen.
► 22.11.2025 – MIT AUTORIN ‚MARLENE HELLENE‘ ÜBERS MUTTER SEIN.
19:30–21:00 Uhr Stelzenhaus Rüppurr
Marlene Hellene ist Autorin und Mutter zweier Kinder (und noch vieles mehr).
Wir sprechen über Mutterschaft, über die Gleichzeitigkeit der Gefühle, über Erwartungen und Fremdbestimmung. Wir sind gemeinsam wütend über Familienpolitik, Mom-Shaming und Tipps von Tante P. ‚was das Kind braucht‘.
Vielleicht bekommen wir Ideen wie Mutterschaft selbstbestimmter sein kann, oder wie Mutterschaft Antrieb für Mikrofeminismus im Alltag sein kann.
Aufjedenfall sprechen wir Klartext. Aufjedenfall könnt ihr Fragen stellen. Aufjedenfall fühlt sich Mutterschaft an diesem Abend etwas leichter an.
► 26.11.2025 – HABE ICH ALLES WAS ICH ZUM STILLEN BRAUCHE?
10:00–11:30 Uhr Hebammenpraxis Rundum, Oststadt
Mit Deborah Maier spreche ich darüber, wie es sich anfühlt, Mutter zu werden und erst nach und nach zu lernen, wie es geht, die Ernährung, die Bindung, das Elternsein. Deborah teilt ihre Erfahrungen mit den Zuhörenden, das Baby Stillen zu wollen aber „nicht zu können“. Vielleicht finden wir ganz individuelle Antworten auf diese Fragen: Habe ich alles was ich zum Stillen brauche? Welche Meinung ist mir wichtig? Kann ich Hilfe annehmen? Höre ich meine eigene innere Stimme?
Diese Veranstaltung war geplant für die Weltstill Woche; wurde wegen Krankheit auf diesen Termin verschoben.
► 04.12.2025 – GEWALTERFAHRUNG UNTER DER GEBURT
16:00–17:30 Uhr Stadtbibliothek Karlsruhe - im Lesecafé im neuen Ständehaus
Im Rahmen der Orange Days, die weltweit ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzen, findet eine Podiumsdiskussion statt. Ich spreche mit einer Mutter und einer Hebamme über die persönlichen und beruflichen Erfahrungen aus dem Kreissaal. Gemeinsam mit den ZuhörerInnen sprechen wir über Herausforderungen und Wünsche rund um eine selbstbestimmte Geburt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Geburten so gestaltet werden können, dass Frauen sich sicher, gehört und in ihrer Entscheidungskraft gestärkt fühlen.
Vergangene Events im Rahmen der Karlsruher Frauenwochen:
► 11.03.2025
Hebammenpraxis Rundum,
Oststadt
Carolin Seiler spricht mit Deborah Maier über den Mythos „Mutterinstinkt“: Wie fühlt es sich an, Mutter zu werden und erst nach und nach zu lernen, wie es geht, die Ernährung, die Bindung, das Elternsein? Wir sprechen über Unsicherheiten, die viele kennen und wenige teilen, über individuelle Hilfesysteme und wir ziehen eine erste Bilanz nach 100 Tagen Mutterschaft.
► 18.03.2025
Stadtbibliothek Karlsruhe -
im Lesecafé im neuen Ständehaus
Carolin Seiler und Marita Stocker sprechen über die Vereinbarkeit von Familie und ihrem Beruf als Regisseurin. Welche Rolle spielen dabei die Gestaltung eines selbstbestimmten Mutterbildes und das Lösen von gesellschaftlicher Erwartungen.
► 21.03.2025
yoga studio muktimind, Körnerstr. 33-35,
Weststadt
Carolin Seiler spricht mit Franzi Fischer über das Bedürfniskarussel, welches sich schneller dreht, als Mutter versteht, dass sie mitten drin sitzt und ihre eigenen Bedürfnisse völlig aus dem Blick verliert. Wie kann es gelingen, sich selbst wahrzunehmen und sich Zeit einzuräumen. Geht es dabei um eine FAIReinbarkeit aller Bedürfnisse der Familie?
Ich bin seit 2019 Mutter.
Die Fremdbestimmung und Akzeptanz des neuen Alltags, waren wohl meine größten Herausforderungen
als Mutter. Ich war auf der Suche nach Vorbildern:
nach Müttern, die ähnliches empfinden und den Mut haben darüber zu sprechen,
nach Frauen, die das Mutter sein hinterfragen und den neuen Lebensabschnitt ganz individuell
gestalten.
Ich bin seit 2017 systemische Beraterin, seit 2022 systemische Familientherapeutin
und begleite Menschen in herausfordernden Lebenssituationen. Ich frage neugierig, bin empathisch und möchte verstehen was meine KlientInnen an- und umtreibt. Aus meiner Tätigkeit in der Schwangerschaftsberatung habe ich zusätzliches Wissen über sozialrechtliche Familienleistungen.
Meine persönlichen Erfahrungen und meine beruflichen Kompetenzen,
verbinde ich im Angebot „Mutter sein.“